Dr. Martina Timmermann

Dr. Martina Timmermann ist seit 2008 Vice President for International Affairs in der 1996 gegründeten „Transition und Integration Management Agency“, TIMA GmbH. Die TIMA gehört zur ersten Generation der UN Global Compact Zeichner der UN Business4Peace Initiative, der UN Women‘s Empowerment Principles (WEPs), und der deutschen Charta der Digitalisierung.

Dr. Timmermanns Aufgabenbereich umfasst die Politikanalyse und Strategieentwicklung, sowie die Entwicklung / Bewertung von Projekten vernetzter / menschlicher Sicherheit. Sie ist eine in UK, den USA und Asien gefragte Analystin zu den Themen: Brexit, transatlantische Beziehungen, vernetzte / menschliche Sicherheit, nachhaltige Entwicklung,  Institutionalisierung / transnationale Regionalisierung / City-Partnerschaften mit Fokus auf USA,  Europa, Asien.

Seit 2015, nach einer DAAD-AICGS Fellowship am American Institute for Contemporary German Studies (AICGS) an der Johns Hopkins University in Washington D.C. 2014, zählt Dr. Timmermann zu den AICGS Non-Resident Fellows.

November 2016 begleitete und kommentierte sie die US Präsidentschaftswahlen während einer Reise als Gastsprecherin an die University of Washington, das World Trade Center und das World Affairs Council in Seattle/Washington.

Im Juni 2017 erscheint die 2. aktualisierte und erweiterte Auflage des von ihr 2013 herausgegebenen Buches Wirken in Wendezeiten – 40 Jahre Mid-Atlantic Clubs (Dr Kovac Verlag). Der Fokus dieser 2. Ausgabe liegt auf den Herausforderungen für die transatlantischen Beziehungen, die Rollen der USA, Deutschlands und Europas, die Zukunft der NATO und die Anforderungen an eine europäische Verteidigungspolitik  im 21. Jahrhundert. Der Bedarf an digitaler Vernetzung und Sicherheit an die deutsche und europäische Politik ist in diesem Zusammenhang ein Kernthema.

Martina Timmermann ist Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Clausewitz-Gesellschaft e.V., stellv. Vorsitzende des Mid-Atlantik Club Bonn e.V., Vorstandsmitglied in der Deutsch-Malaysischen Gesellschaft e.V., Mitglied bei: IISS, Deutsch-Atlantische Gesellschaft e.V., DGVN e.V., DGA, NUMOV e.V. und Alumni Fellow des Special Exchange Programmes (SEP) des Japanisch-Deutschen Zentrums (JDZB) Berlin. Seit 2016 ist sie zudem Mitglied des ZONTA Clubs Bonn-Rheinaue.


Wissenschaftlicher Werdegang

Dr Timmermann promovierte 1998 an der RUB in Bochum mit einer politikwissenschaftlichen Arbeit zur „Macht kollektiver Denkmuster: Werte, Wandel und Politisch Kultur in Japan und den Vereinigten Staaten von Amerika.“ Die Umfragedaten sammelte sie während einer SEP-Fellowship an der Hitotsubashi Universität in Tokio 1993-1994, gefolgt von drei Monaten an dem US-Japan Program und dem Reischauer Institute an der Harvard Universität 1995.

1994-1999 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Internationale Politik und Außenpolitik der Universität Trier. Neben ihren Lehrtätigkeiten zur Außenpolitik Großbritanniens, Japans, der Bundesrepublik Deutschlands sowie zu internationalen Regimen und dem UN Menschenrechtssystem war sie Vorsitzende des Mittelbaus im Senat und Delegierte der Universität Trier in der Hochschulstrukturkommission Rheinland-Pfalz.

2000–2003 leitete sie das von ihr entwickelte und eingeworbene DFG-Projekt über Identitätsbildung / Regionalisierung in Südostasien und Japan durch UN Weltkonferenzen zu Menschenrechten und Nachhaltiger Entwicklung am Institut für Asienkunde in Hamburg.  

2004-2006 folgte der Schritt als Academic Programme Officer im Peace and Governance Programme und Director of Studies on Human Rights and Ethics an der United Nations University (UNU) in Tokio. 2007 verantwortete sie als Senior Advisor des UNU HQ in Bonn die Herausgeberschaft für Publikationen zu UNU Peace and Governance Projekten. Das daraus resultierende Buch „Institutionalizing Northeast Asia: Regional Steps Towards Global Governance“ (UNU Press/Brookings, 2008)  ist 2017 in der 11. Auflage.

Die Buchpublikation, Improving Women’s Health – Striving for Best Practice within the UN Global Compact (UNU Press 2009) gilt als eines der ersten Referenzwerke zu den Aufgabenfeldern: Verbesserung von Frauengesundheit durch Öffentlich-Private Partnerschaftsmodelle auf der Grundlage des business-ethischen Prinizipien- und Handlungsrahmens der Vereinten Nationen.

Dr. Martina Timmermann